Unsere persönlichen Erfahrungen mit TAL

Meinungen und persönliche Tips

 

1. Anti - Kunststoff / Stahl

Alutubus, unlackiert

 

 

Was wir so an TAL lieben?

Dass wirklich alles aus Metall ist.

Der alte Tubus ist massiv Aluminium, der neue zwar gefalztes Stahl,

aber auch stabiler als Tuben aus China. Man kann sogar

Gewinde reinschneiden, um z.B. einen anderen Sucher

 zu adaptieren.

Die lästige Mutter im Tubus entfällt somit.

Der OAZ und die Hauptspiegelzelle sind aus Alu-Guss.

Selbst Schrauben und Kleinteile sind aus Alu.

Einzig die Handräder der OAZ’s sind nicht aus Metall,

aber auch nicht aus Plastik. Es handelt sich um eine Art

Bakelit oder ähnliches.

Nur Staubschutzkappen sind wirklich aus Kunststoff.

Auch wenn wir schon viele TAL-Teleskope zerlegt haben,

wir waren jedesmal wieder überrascht, wie massiv aber

simpel man den Teleskopbau gestalten kann.

Nur genügend Muskelkraft sollte man haben, denn allzu

leicht sind die Scopes und das Equipment nicht gerade. 

 

2. Exzellente Optik

TAL-Optiken

 

 

Von chinesischen Kugelspiegel hört man nichts Gutes.

Anders ist das bei TAL. Vom kleinsten Spiegel (65 mm)

 bis hin zum 150 mm-Spiegel sind die Kugelspiegel von

TAL “erste Sahne”. Das Material: Glas LC-7 (Sital).

Dank des spitzenmässigen Schliffes und der guten

 Bedampfung sind knackscharfe Abbildung garantiert.

 Auch die moderaten Öffnungsverhältnisse von TAL-

Instrumente sind für uns ein Grund zum Jubeln.

Die Parabolspiegel von TAL sind übrigens auch “erste Sahne”.

Sphärische (65, 80, 110, 120 und 150 mm) und

parabolische (150 mm) Spiegel für Teleskope / Newton und

sphärische Spiegel für die Teleskope Klevzov-Cassegrain

(150, 200 und 250 mm).

 

3. Einmaliges Zubehör

TAL-Zubehör

 

 

Natürlich ist sämtliches Zubehör ebenso stabil und

unverwüstlich, aber optisch hochwertig, wie bei den

 Teleskopen. Aluminium ist das vorherrschende Material.

 Zumindestens was noch das “alte” Zubehör betrifft. Beim

 den neueren Generationen von Okularen z.B. hat sich

das Gehäuse unserer Meinung nach eher verschlechtert.

 Optisch sind die Okulare aber immer noch sehr gut.

Das Equipment der aller ersten Generation ist noch nicht

 1,25” kompatibel.

Das kann man natürlich mit einer guten Drehbank ändern.

Wir haben etliches TAL-Zubehör und nutzen dies auch an

TAL-fremden Optiken.

 

4. Die Spiegelzellen

TAL-Spiegelzelle

 

 

Die Spiegelzellen von TAL finden wir absolut genial.

Einfach im Aufbau, äußerst massiv und zweckmäßig.

Die Hauptspiegel können bei den meisten Zellen prima

auskühlen, da sie ringsum offen liegen. Nur der TAL-1 und der

TAL-120 ist auf der Unterseite komplett geschlossen (bis auf einen

kleinen Deckel). Auch die Justage ist schnell und einfach

mit Hilfe von Rändelschrauben erledigt. Diese Zellen

verblüffen uns bei Umbauarbeiten oder Feintuning immer

wieder.

 

5. Stative und Montierungen

Montierung mit Stativ

Montierung

 

 

Nun, was soll man gross über Säulen-Stative, die einfach

zu zerlegen und wieder schnell aufzubauen sind, sagen?

Noch dazu wenn sie äußerst stabil stehen und große

Lasten tragen können ? Natürlich nur eines: TOP.

Das ansprechende und zeitlose Design sind fast

Nebensache. Nur die etwas lästigen “Anti-

Vibrationsfüsse” sollte man entfernen, uns stören sie

 jedenfalls eher.

Die TAL-Montierungen (mit oder ohne Motorisierung)

sind ebenfalls sehr kompakt und äußerst robust gebaut.

Kunststoff ist auch hier ein Fremdwort.

Ein Manko wäre da unserer Meinung nach nur

die Steuerungen bei den motorisierten Varianten.

Meist nur eine 1-Achs-Steuerung mit lästigem Netzgerät.

Aber es gibt von anderen Herstellern mittlerweile

Umbaumöglichkeiten (z.B. Frequenz-Steuerung von Baader oder

auch von APM - Markus Ludes).

 

 

6. “Versteckte Sicherungen”

Madenschrauben

 

 

Mit “versteckten Sicherungen” meinen wir folgendes:

Vielleicht ist es dem ein oder anderen auch schon mal

passiert, dass er z.B. bei einer TAL-Montierung etwas

abschrauben wollte, hat aber Probleme gehabt,

manche Verschraubungen zu öffnen. Ja, da sind sie dann

wieder, die “versteckten Sicherungen”. Es handelt sich

um kleine Schlitz-Madenschrauben.

Diese sitzen meistens in kleinen Bohrungen irgendwo im

Gewinde der Verschraubung und müssen vor dem

Öffnen der Verschraubung gelöst werden.

Dafür benötigt man einen kleinen Uhrmacher-

Schraubenzieher.

Oft sind auch im Gehäuse, in welchem z.B. die

Verschraubung sitzt, kleine Bohrungen, durch welche

man zu den Madenschrauben gelangen kann.

Effektiv, aber es kann einen zum Wahnsinn treiben,

wenn man nichts davon weiß.

 

7. TAL - Verkehrt

TAL

 

 

Bei TAL ist vieles anders, als bei den Konkurenten.

Es gibt zum Beispiel nicht viele Firmen, die ihre

Teleskope mit dem passenden Equipment in stabilen

Holzkisten ausliefern. Teleskop, Stativ, Montierung und

auch das okularseitige Zubehör hat seinen festen Platz in

 diesen Kisten. Alles wird durch Holzleisten, welche mit

 Flügelmuttern befestigt sind, transportsicher verpackt.

Auch die Materialwahl von der Firma TAL ist

außergewöhnlich.

Heutzutage beherrscht den Markt der Stahlblech-Tubus

 und allerlei Kunststoffteile. Bei TAL gibts meist nur ein

 Material:

Aluminium - sinnvoll und haltbar.

Das auch der Okularauszug auf der “falschen Seite” sitzt,

fällt vielleicht erst auf den zweiten Blick auf, aber warum

das so ist, wissen wir eigentlich gar nicht.

Wäre mal Interessant den Grund dafür zu erfahren.

 

8. Für die Ewigkeit

TAL

 

 

Habt ihr Kinder? Und schauen die auch gerne in die

Sterne? Auch dafür ist das TAL-Portofolio bestens

geeignet. Durch die verwindungssteife, einfache

Bauweise eignen sich TAL’s nicht nur für Kinder zum

Spechteln, auch als Erbstück sind sie zu gebrauchen.

Die Werke in Sibirien stellen nämlich nicht nur Teleskope

 her, das ist eher ein “Nebenprodukt”. Hauptsächlich

 produziert Novosibirsk militärische Geräte.

Und jeder der die russische Qualität kennt, weiß, dass

 man was für die Ewigkeit hat.

 

9. Der Schönheits-Preis

TAL

 

 

Und wenn wir schon von der russischen Qualität reden,

dann müssen wir aber auch über die

verbesserungwürdige, russische “Kosmetik” sprechen.

Optisch eigentlich immer einwandfreie Ware kann schon

einmal eine etwas schlampige Lackierung haben. Oder

wo bei anderen auf glänzendem schwarzen Lack der

Firmenname und die Modellbezeichnung in Hochglanz

 steht,  ist bei TAL auf mattschwarzem Alu nur ein

Firmenlogo eingepresst.

Wenn überhaupt.

Wer aber mehr Wert auf Qualität als auf Kosmetik legt, ist

 bei TAL immer gut bedient. Auch wenn man meist mit

TAL keinen Schönheits-Preis gewinnen kann. Obwohl wir

 finden, dass das Design absolut zeitlos und “spacig” ist.

 

10. Für immer

Mond

 

 

Unsere abschliessende Meinung:

Wer einmal unbefangen und vielleicht sogar unbewusst

durch ein TAL-Instrument geschaut hat, wird z.B. den

Anblick eines Mondkraters nie vergessen.

In der Preisklasse, in der sich TAL befindet, gibt es

unserer Meinung nach nichts Besseres.

Alte Japan-Optiken mögen noch mithalten können,

einen Unterschied wird man aber immer finden.

 

 

Das Copyright der auf dieser Seite verwendeten Bilder liegt bei dem jeweiligen Inhaber (z.B. TAL, Teleskopfreunde).

 

Wenn ihr Fragen oder Anregungen bezüglich unserer TAL-Ecke habt, dann klickt bitte HIER.

 

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